Grannen beim Hund

Grannen aus dem hohen Gras können im Sommer zur unerwarteten Bedrohung werden. Verfangen diese sich im Ohr, Nase oder der Pfote kann das zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Schützen Sie ihren Vierbeiner durch regelmäßiges Absuchen und gehen Sie bei Problemen direkt zum Tierarzt.

Was sind Grannen?

Grannen sind die spitzen Samen von Gräsern und Getreidepflanzen. Sie besitzen kleine Widerhaken, die sich leicht an Fell oder Haut anheften können. Diese kleinen Samen sind zwar winzig, aber ihre Auswirkungen können verheerend sein, wenn sie in den Körper Ihres Hundes eindringen.

Wo sind Grannen zu finden?

Besonders Weizen und Kiefer tragen gefährliche Grannen, die sich überall verstecken können – von Parks und Wiesen bis hin zu Wäldern. Beim Spielen im Freien sind Hunde besonders gefährdet, Grannen einzufangen und mit nach Hause zu bringen.

In welchen Monaten sind Grannen besonders häufig?

Im Juli zeigen die Wiesen und Feldränder ein üppiges Wachstum der Gräser, während die Getreidefelder langsam ihre Erntezeit erreichen. Im Sommer ist dann die Hauptsaison von Grannen und daher ist besondere Vorsicht gefragt, um den Sommer verletzungsfrei zu genießen.

Welche Folgen haben Grannen bei Ihrem Hund?

Die scharfen Spitzen der Grannen können sich in die Haut oder Schleimhaut Ihres Hundes bohren. Sie können Entzündungen, Schmerzen und sogar ernsthafte Verletzungen verursachen, wenn sie nicht frühzeitig erkannt und entfernt werden. Die schnelle Identifizierung und Behandlung von Grannenproblemen ist entscheidend, um ernsthafte Komplikationen zu verhindern.

Mögliche Symptome:

Beachten Sie Symptome wie übermäßiges Kratzen, Niesen, Schütteln des Kopfes oder plötzliche Lahmheit. Diese Anzeichen könnten auf das Vorhandensein einer Granne hinweisen.

 

Im Video ist eine Granne zwischen zwei Tupfern zu sehen, die stellvertretend für die Haut stehen. Die Reibung bewirkt, dass sich die Granne mit ihren Widerhaken im Tupfer verhakt. Ähnlich geschieht es bei Ihrem Tier, wenn sich eine Granne im Ohr, Nase oder Nase verfängt.

Wo sitzen Grannen?

Pfote: Grannen können zwischen den Zehen eindringen und Schwellungen oder Lahmheit verursachen. Achten Sie auf plötzliches Hinken oder übermäßiges Lecken der Pfoten.

Nase: Eingeatmete Grannen können Nasenausfluss und Niesen auslösen. Wenn Ihr Hund plötzlich Anzeichen von Atembeschwerden oder Nasenausfluss zeigt, könnte eine Granne die Ursache sein.

Ohr: Grannen im Ohr können zu Entzündungen und Schmerzen führen. Beobachten Sie, ob Ihr Hund häufig den Kopf schüttelt oder sein Ohr berührt.

Schützen Sie Ihren Hund vor Grannen:

Prävention und schnelles Handeln sind entscheidend!

Halten Sie das Fell Ihres Hundes kurz, vermeiden Sie hohes Gras und kontrollieren Sie regelmäßig Ohren, Pfoten und Nase. Indem Sie Ihren Hund nach Spaziergängen gründlich inspizieren, können Sie Grannen frühzeitig entdecken und entfernen. Bei Anzeichen von Beschwerden suchen Sie sofort tierärztliche Hilfe auf.

Was tun, wenn Ihr Hund betroffen ist?

Selbst kleine Grannen können schwerwiegende gesundheitliche Probleme verursachen, wenn sie nicht rechtzeitig entdeckt werden. Beim Versuch, Grannen selbst zu entfernen, kann es schnell zu weiteren Verletzungen für Ihren Vierbeiner kommen. Ihr Tierarzt kann die Granne professionell entfernen und die notwendige Behandlung zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen durchführen.

Halten Sie Ihren Vierbeiner sicher, indem Sie sich der versteckten Gefahr von Grannen bewusst sind und proaktiv handeln. Ihre Aufmerksamkeit kann dazu beitragen, dass Ihr Hund unbeschwerte Sommertage genießen kann.

 

Bei weiteren Fragen, oder um einen Termin zu vereinbaren, finden hier einen Standort in Ihrer Nähe:

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