Französische Bulldogge

Die Französische Bulldogge hat eine lange Geschichte als Begleithund. Die Hunde sind oft lustig und haben einen charmanten Charakter. Die Rasse ist sehr beliebt geworden. Wir empfehlen deshalb dringend, sich über mögliche Gesundheitsprobleme zu informieren. Lesen Sie dazu mehr unter "Erbkrankheiten".

Quick facts

Each dog is a unique individal and their characteristics also differ within the breed
  • Kinderfreundlich

    Einige Hunde neigen dazu, Kindern gegenüber verspielter und geselliger zu sein und dem Verhalten von Kindern gegenüber toleranter zu sein als andere.
  • Energielevel

    Wie aktiv diese Rasse ist.
  • Erfahrung

    Wie viel Vorerfahrung als Hundebesitzer Sie mitbringen müssen, um dieser Rasse gerecht zu werden.
  • Fellpflege

    Wie viel Fellpflege diese Rasse regelmäßig benötigt.
  • Haaren

    Wie viel Fell diese Rasse normalerweise regelmäßig verliert.
  • Bellen

    Wie häufig diese Rasse zum Bellen neigt.

Denken Sie daran, dass diese Rasse ein erhöhtes Erkrankungsrisiko hat. Lesen Sie mehr darüber unter Erbkrankheiten.

 

Hintergrund

Wie der Name schon sagt, stammt die Französische Bulldogge, die wir heute kennen, aus Frankreich. Es wird jedoch vermutet, dass die Wurzeln der Rasse in England liegen, wo kleine Bulldoggen besonders bei Herstellern von Spitzen beliebt waren – hauptsächlich zur Gesellschaft, aber auch im Kampf gegen Ratten. Die Spitzenhersteller nahmen die Hunde mit nach Frankreich, wo sich im späten 19. Jahrhundert durch Kreuzungen verschiedener Rassen die französische Bulldogge entwickelte. In der gehobenen Schicht wurde die Rasse schnell beliebt, sie war vernarrt in das unverwechselbare Aussehen und schätzte den Charakter der Rasse.
Der erste Züchterklub wurde 1880 in Paris gegründet und der erste Standard im Jahr 1898 festgelegt. In  demselben Jahr erkannte der französische Kennel Klub die Französische Bulldogge als Rasse an.

Der Frenchie ist ein reiner Begleithund und gewann im letzten Jahrzehnt stark an Popularität.

 

Temperament

Die Französische Bulldogge ist ein typischer Familienhund, der gerne im Zentrum der Aufmerksamkeit steht. Frenchies sind humorvoll und charmant und unterhalten ihre Familien gerne auf verschiedene Weisen. Einige nennen die Rasse auch „den Clown unter den Hunden“, da der Frenchie Sie garantiert zum Lachen bringt. Die Hunde sind intelligent und lernen schnell, aber sie können auch stur sein. Sie werden merken, dass diese Hunde Ihnen schnell zeigen, was sie wollen. Es handelt sich um eine Rasse, die sich rasch an die Routinen ihrer Besitzer gewöhnt, daher eignet sie sich für viele unterschiedliche Umgebungen. Frenchies freunden sich problemlos mit Menschen an, besonders innerhalb der Familie. Sie können sogar manchmal etwas zu anhänglich sein, was dazu führt, dass sie nicht gerne allein zu Hause bleiben.

 

Level an Aktivität

Französische Bulldoggen brauchen nicht so viel Bewegung wie andere, aktivere Rassen. Aber sie brauchen natürlich trotzdem täglich Spaziergänge, um ihr angemessenes Gewicht und ihre Fröhlichkeit zu behalten. Da sie immer gerne mit Ihnen mitkommen, sind sie gute Begleiter für viele Aktivitäten – vom Joggen bis zu Spaziergängen im Wald. Sehr wichtig ist, auf die Wärmeempfindlichkeit der Rasse zu achten. Planen Sie an heißen Tagen Spaziergänge am Morgen oder Abend ein, um die größte Hitze zu meiden.

 

Fellpflege

Die Französische Bulldogge hat ein kurzes, feines, glattes Fell, das leicht zu pflegen ist. Tatsächlich sind die Fellpflegeroutinen minimal. Bürsten Sie das Fell wöchentlich mit einem Hundepflegehandschuh aus Gummi oder einer Bürste mit weichen Borsten, falls notwendig. Baden Sie den Frenchie einmal pro Monat oder bei Bedarf. Sie sollten aber regelmäßig die Falten im Gesicht und die Ohren pflegen.

 

Training

Der Frenchie lernt schnell, wenn die Übungen Spaß machen und sie ihn anregen. Er ist verspielt und intelligent, hat aber auch seinen eigenen Kopf, der bis zur Sturheit reichen kann. Er freut sich über menschlichen Kontakt und lässt sich gut trainieren. Das Training sollte positive Bestärkung und viele Spiele umfassen.

Da der Frenchie viel Gesellschaft braucht, kann er nicht gut für längere Zeit allein zu Hause gelassen werden. Stellen Sie sicher, dass Sie ihm die Gesellschaft geben können, die er braucht – wenn nicht, entscheiden Sie sich für eine andere Rasse.

Die Französische Bulldogge versteht sich mit den meisten Menschen und auch mit Kindern. Die Hunde können jedoch bei ihrer Familie sehr beschützend auftreten, besonders wenn andere Hunde in der Nähe sind. Bringen Sie Ihrem Hund früh bei, wie er sich im Umgang mit Menschen und anderen Hunden verhalten soll. Sein Beschützerinstinkt kann ihn in manchen Fällen zu einem guten Wachhund machen, aber von ihrer Anlage her bellt die Rasse nicht besonders viel.

 

Größe und Gewicht

Die Größe der Rasse liegt normalerweise bei etwa 30 cm und das Gewicht bei 8–14 kg.

 

Farbe

Es gibt die Rasse in drei erlaubten Farben/Mustern, am häufigsten ist eine Stromung. Die anderen Farben sind: Rehbraun und gefleckt.

 

Besonderheiten der Rasse

An heißen Sommertagen sollte sich die Rasse nicht zu viel bewegen. Machen Sie Ihren Spaziergang, wenn es kühler ist, also am Abend oder am Morgen.

Vielleicht kennen Sie Französische Bulldoggen, die viel röcheln, schnarchen und grunzen. Diese Geräusche sollten Sie nicht ignorieren, da sie auf Probleme mit den Atemwegen hindeuten können. Das ist für die Hunde natürlich genauso unangenehm wie potenziell gefährlich. Daher empfehlen wir, nach einem Züchter zu schauen, der sich auf eine bessere Ausbildung der Atemwege und damit weniger Atemprobleme konzentriert.

 

Erbkrankheiten

Die Französische Bulldogge ist besonders anfällig für Allergien und Hautkrankheiten. Die Hunde können auch an verschiedenen Formen von Rückenproblemen leiden. Da der Frenchie eine brachycephale Rasse ist (d. h., mit verkürzter Nase und verkürztem Gaumen), kann er unter Atemproblemen und Problemen beim Ausgleich der Körpertemperatur leiden. Es können sich auch Augenprobleme entwickeln.

Weitere bekannte Erkrankungen, die die Französische Bulldogge betreffen können, sind:

  • Multifokale Retinopathie Typ 1 (CMR1)
  • Degenerative Myelopathie (DM)

 

Futter

Wie viel der Frenchie frisst, hängt von Größe, Alter, Körperbau, Stoffwechsel und seinem Level an Aktivität ab. Es gibt keine generelle Regel für die Futtermenge, die Sie Ihrem Hund geben sollten. Entscheiden Sie sich für ein qualitativ hochwertiges Futter, behalten Sie das Gewicht Ihres Hundes im Auge und fragen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt.

Kein Hund sollte an Übergewicht leiden, aber bei dieser Rasse ist es besonders wichtig, das Gewicht zu beobachten. Denn sonst können noch größere Atemprobleme entstehen.

 

Art

Begleithund

 

Fünf Fakten über die Französische Bulldogge

  1. Die Französische Bulldogge kommt aus Frankreich, wo sie in der gehobenen Pariser Schicht schnell an Beliebtheit gewann.
  2. Es ist ein reiner Begleithund und hält sich gerne in der Nähe seiner Menschen auf.
  3. Manche halten die Französische Bulldogge für „den Clown unter den Hunden“.
  4. Die Rasse ist sehr wärmeempfindlich. Sorgen Sie also dafür, dass die Hunde sich bei heißem Wetter nicht überanstrengen.
  5. Der Frenchie ist anfällig für bestimmte Gesundheitsprobleme wie Haut- und Atemprobleme. 

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