Kastration der Hündin

Die Kastration der Hündin hat viele Vorteile - für ihre Besitzer sowie für Gesundheit und Wohlbefinden der Hündin. Die Kastration kann auch Nebeneffekte zur Folge haben, die bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollten.

Eine Kastration kann bei der Hündin als klassischer chirurgischer Eingriff durchgeführt werden oder als minimal-invasiver Eingriff mit einer endoskopischen Operationstechnik. Die endoskopische Kastration wird auch als laparoskopische Kastration bezeichnet. Als Laparoskopie wird die Betrachtung der Bauchhöhle mit Hilfe eines optischen Spezialgeräts, dem Endoskop, bezeichnet.

Für eine Kastration der Hündin sprechen eine ganz Reihe von Gründen. Viele Probleme, die die Haltung einer Hündin mit sich bringen, werden durch eine Kastration gelöst.

Trotz der Vorteile gibt es jedoch auch weniger wünschenswerte Nebeneffekte. Dazu zählen folgende Punkte:

In manchen Fällen muss eine Kastration aus medizinischen Gründen durchgeführt werden, um die Gesundheit Ihres Tieres nicht weiter zu gefährden. Eine Gebärmuttervereiterung und Eierstocktumore sind häufige Gründe. In diesen Fällen wird neben den Eierstöcken in einer Operation auch die Gebärmutter komplett entfernt.

© AniCura Kleintierspezialisten Ravensburg, September 2018