Tough Hunter - Trainingsbericht 2

Auch der zweite Teil unserer Tough Hunter hat sich so einiges überlegt um sich ordentlich auf den Lauf am 2. September in Warmensteinach vorzubereiten. Auf dem Trainigsprogramm steht bei allen ganz oben das Joggen um die sieben Kilometer vor Ort überhaupt zu schaffen und nicht ins Ziel kriechen zu müssen, das Training der einzelnen Disziplinen wird natürlich nicht vernachlässigt.

Ciara Malchin & Elvis

Meine Kollegin Lea Frassek ist leider am Termin des Tough Hunters verhindert und so werde ich sie nun vertreten. Der Hund wird trotzdem der gleiche bleiben: Bullterrier Elvis.

Da ich also jetzt neu dabei bin, kann ich noch gar nicht so viel zu meinem speziellen „Tough Hunter Trainingsplan“ sagen. Doch auch unabhängig von dem bevorstehenden Lauf, gehe ich ab und an mit meinem eigenen Hund laufen, habe aber noch nie bei einem solchen Wettkampf teilgenommen.

Um mich gut auf den Tough Hunter vorzubereiten, werde ich nun öfter joggen gehen und dabei meine Zeit und meine Distanz messen, weil ich aktuell gar nicht so genau weiß, wie lang ich immer laufe. Außerdem werde ich mit Elvis zusammen trainieren, der mir als Profi sicher noch einiges beibringen kann. So können wir Beide uns aneinander gewöhnen. Um Elvis mache ich mir die wenigsten Sorgen, da er ein sehr aktiver und gut trainierter Hund ist und schon an ähnlichen Wettkämpfen teilgenommen hat.

Da der Tough Hunter ja nicht auf geteerten Wegen stattfindet, habe ich mir vorgenommen, auch querfeldein über Baumstämme und Co. zu laufen, damit ich üben kann, möglichst behände über solcherlei Hindernisse zu kommen.

Ich hoffe, in meinem nächsten Trainingsbericht von Erfolgen der vorgenommenen Ziele berichten zu können 😀

Vera Königsdorfer & Kuki

Wir freuen uns Neues aus einer weiteren Trainingswoche für den Tough-Hunter zu berichten. Wir (mein kleiner Mischling Kuki und ich) starten mit unserem Team in Warmensteinach am 2. September und es gibt noch viel zu tun, wie wir diese Woche wieder festgestellt haben.

Wir waren wetterbedingt immer relativ spät am Abend unterwegs, damit man sich wenigstens ein bisschen draußen aufhalten konnte. Da ich zugeben, mich diese Woche nicht wirklich für das Laufen motivieren konnte, sind wir oft mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Wir versuchten auch fast täglich mit dem Dummy zu arbeiten, da Kuki immer mehr Spaß daran findet. Mit viel Motivation klappte es schon mehrmals, dass er ein Dummy in einer hohen Wiese sucht und auch zu mir bringt. (Siehe Bild! Kuki versteckt sich in der Wiese)

Wunderschön waren die fast täglichen Sonnenuntergänge, die wir auf unseren Touren bewundern konnten 😉

   Kuki 1   Kuki 2   Sonnenuntergang

Melisa Külüslü und Milo

Da Milo nicht mein eigener Hund ist, sondern einer Kollegin gehört, sehen wir uns fast nur in der Klinik (Kleintierzentrum Heilbronn). In meiner Mittagspause gehe ich mit Milo am Neckar spazieren, um die Bindung zwischen uns zu stärken. Wir üben Kommandos, Apportieren, auf Gegenstände springen usw. Das macht ihm sehr viel Spaß, da er für Leckerlis fast alles tut.

Gestern ist er beim Apportieren das erste Mal ins tiefe Wasser gesprungen (siehe Video)

In den nächsten Wochen werden wir im Wald gemeinsam joggen gehen und uns an die Fährtenarbeit herantasten, da wir auf diesem Gebiet überhaupt keine Erfahrung haben.

                     

Eva-Maria Erteld & Aris

Auch wenn es bei mir zeitlich momentan schwierig ist, versuche ich mich an meinen ausgearbeiteten Plan zu halten. Für mich als absoluter Jogging-Anfänger beinhaltet dieser Plan wöchentlich eine Strecke mit fünf und eine mit sieben Kilometern Länge. Diese Strecken habe ich abwechselnd mit einer Minute Gehen und eine Minute Joggen gestartet. Mittlerweile werden die „Geh-Pausen“ immer kürzer, aber ich wäre stolz auf mich, wenn ich die 7km Ende August am Stück Joggen kann. Von Hindernissen und Bergen ist da noch nicht die Rede 😉.

Aris rennt ganz munter mit, aber leider nicht immer voraus… Er ist so der Typ Sprinter, kein gleichmäßiger Läufer….

Was Aris zum Glück nicht mitmachen muss, ist Diät 🙁Im Gegensatz zu mir, die seit letztem Frühjahr fast 20% abgenommen hat, hat er nur ein auftragendes Fell 😉

Sein Training besteht bei der Hitze häufig ebenfalls aus schwimmen. Wenn er den See sieht, freut er sich so, dass er sich sogar mal hinreißen lässt an der Leine zu ziehen! Da feuere ich ihn dann immer an, vielleicht kapiert er ja den Zusammenhang?

Kathrin Brenner & Luna

Bei uns liegt der Trainingsschwerpunkt erst mal dabei die geforderte Anzahl von Kilometern zu laufen und naja wir haben festgestellt, 7 km sind gar nicht so wenig….

Unser persönliches Ziel liegt bei 8 km um die 7 km am Tough Hunter auch wirklich bewältigen zu können. Luna läuft brav mit, wobei sie es bevorzugt nicht zu ziehen (zumindest nicht nach vorne) um die Laufstrecke von hinten abzusichern. In das Lauftraining integrieren wir noch kleine Trainingseinheiten wie z. B. über Baumstämme balancieren, Dummysuche und auch Mantrailing. Herrchen trainiert nämlich solidarisch mit und ist deutlich schneller als wir, deswegen weiß ich an Weggabelungen oft nicht, wo er lang ist, im Gegensatz zu Luna die mir dann ganz zuverlässig anzeigt, wo wir lang müssen und dann auch mal nach vorne zieht. Luna läuft tapfer mit, wobei sie dann schon auch mal ins Hecheln kommt, was bei ihr recht selten vorkommt und bei mir dementsprechend direkt zu Besorgnis führt (was natürlich Quatsch ist). Wir sind jetzt bei etwas über 6 km und ich habe festgestellt, dass ich vor dem Lauftraining unbedingt etwas ordentliches Essen muss, um keine akuten Schwächeanfälle während des Trainings zu bekommen. Am Besten funktioniert es mit einem Teller Nudeln. Angeblich sollen Bananen ja auch helfen, bei mir bisher nicht, vielleicht reicht ja Eine nicht….soviel zu Low-carb.

        Luna      

Wasser gehört nicht unbedingt zu Lunas Lieblingselement, woran wir aber arbeiten. Zwischenzeitlich konnte sie die erfrischende Wirkung an warmen Tagen erkennen und weiß sie zu schätzen. Zu Beginn haben wir auf unseren Gassistrecken am Fluss kurz haltgemacht um Luna trinken zu lassen, dabei kam es hin und wieder vor, dass dabei ihre Vorderpfoten nass wurden – bäh. Inzwischen kneippt sie fröhlich durchs Wasser, eine Erfrischung der Beine ist allerdings das höchste der Gefühle, ansonsten verweigert sie ein Weitergehen. So mussten wir bei unserer kleinen Flusswanderung vor Kurzem noch eine kleine Trageübung integrieren, zum Glück wiegt Luna nur 19 kg. Im Hundeschwimmbad waren wir auch, mit dem Ergebnis das die Hundetrainerin uns als neuen Härtefall erkannt hat und unbedingt weiter mit Luna arbeiten möchte, ich bin noch nicht überzeugt, hab mich wie ein Tierquäler gefühlt….